Donnerstag, 6. März 2008

Time to say good bye....

Nachdem wir uns von all unseren neu gewonnenen Freunden und den herzlichen Gastgebern verabschiedet hatten, stiegen wir auf den Superkat in Richtung Cebu City. ( Wow, das war vielleicht ein welliger Fuenfstundenritt...)
Angekommen in Cebu City genossen wir noch einmal die fantastische Massage, die wir hier fuer sage und schreibe 4 Euro die Stunde bekamen.
Jetzt noch ein wenig die Shopping Malls unsicher gemacht und drei wunderschoene Wochen auf dem zweit groessten Archipel der Welt gehen leider zu Ende.
Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen mit den, wie wir beide meinen, freundlichsten und herzlichsten Menschen, die wir biesher auf unseren Reisen kennegelernt haben.

P.S. Vielen Dank noch an alle, die so fleissig ihre Kommentare und vor allem ihre Geburtstatgsgruesse, hier gepostet haben.

Gluecksfruhstueck

Mittlerweile haben wir uns dem Inseltempo voll und ganz angepasst. Und wir koennen Euch sagen, dieses Tempo ist seeeeeeehr langsam. Jeden Morgen erst mal zum Schnorcheln an das Hausriff, am Mittag vielleicht ein oder zwei Tauchgaenge und am Nachmittag ein Schlaefchen in der Haengematte auf unserer ausladenden Veranda. Am Abend noch Essen gehen mit neu gewonnenen Urlaubsbekantschaften und dann nur noch der Oceanmusik lauschen bis die Traeume einen einholen...... ( Wenn uns nicht der riesige Gekko weckt, der sein Versteck genau ueber dem Kopfteil unseres Bettes hat)
Eines schonene Morgens, als wir auf unserer Veranda sassen, die uns umgebende Stille und das spiegelglatte, kristallklare Meer genossen und ein leckeres Muesli zu uns nahmen, hoerten wir ploetzlich ein kurzes aber heftig lautes Geraeusch. Wir richteten schlagartig unsere Blicke aufs Meer hinaus und staunten, wer der Verursacher des Geraeusches war.
Ein Wal, der direkt wenige Meter vor unserem Hausriff seine Bahnen zog und dabei kraeftig ausatmete. (Cool, oder?)
Diess sollte an diesem Tag aber nicht der einzige atemberaubende Tierbesuch gewesen sein.
Nur wenige Stunden spaeter zog an fast der gleichen Stelle eine riesige Delphinschule vorbei, die uns ihre spielerischen Kunstuecke praesentierte. ( Noch besser, oder?)
Zum Abschluss dieses tierischen Tages umkreiste uns beim Schnorcheln ein wunderschoener Stachelrochen, welcher kurz darauf lautlos im tiefen Blau des Meeres wieder verschwand.
Dies war ein gelunger letzter Tag auf der magischen Insel SIQUIJOR.

Samstag, 1. März 2008

Beachlife und Karoke...

Eine Haupbeschaeftigung der letzten Tage war Tauchen. Die am noerdlichen Ende des Sandugan beaches gelegene Tauchbasis Kiwi Dive Resort hat einen wirklich netten, nativen Diveguide angestellt (der auch gleichzeitig das Minitauchboot faehrt).
Das beste daran ist, dass das Tauchen mit ca. 20 Euro pro Tauchgang nicht nur guensitg ist, sondern das die besten Taucheplaetze maximal 15 Bootsminuten entfernt sind.
Vorgestern haben wir einen Stroemungstauchgang auf 25 m gemacht, welcher uns wie auf einer Unterwasserautobahn an einem wunderschoenen Korallenriff (Steilwand) vorbeigeschleust hat. Und wunderbarerweise waren tatsaechich wieder zwei riesige Meeresschildkroeten da. Der vorherige Wracktauchgang zu einen ehemaligen japanischen Larzarettschiff im Hafen von Larena, welcher uns auf 30 m Tiefe fuehrte, war nicht weniger spannend.

Eine besonders amuesante Feizeitbeschaeftigung der Philipinos ist Videoke, das beinahe ueberall und jederzeit hier auf der Insel an riesigen Videokemaschinen praktiziert wird.
Und gestern Abend war es so weit. Wir gingen mit einem hamburger Paerchen in ein nahegelegenes Restaurant zum Abendessen. Nachdem schon eingie SMB's (San Miguell Beer) geflossen waren und die Einheimischen uns das Micro uebergaben, gab es keine Ausfluchte mehr.
Das war dann der Anfang eines langen und feuchten Karaokeabends, welcher uns wohl ewig in Erinnerung bleibt.....

Planaenderung

Als erstes wollen wir allen daheimgebliebenen mitteilen, dass das Wetter wieder genial ist und ein Sonnenbrand hat natuerlich auch nicht lange auf sich warten lassen :-))
Vor einigen Tagen haben wir beschlossen unsere Reiseplaene zu aenern: Wir bleiben fuer immer hier!
Kleiner Scherz.....da Siquijor so eine wunderbar verschlafene Insel ist, wir schon viele nette Leute kennengelernt haben und es uns hier einfach spitze gefaellt, haben wir beschlossen, den Rest unerer Reise hier auf der Insel zu verbringen.
Unsere neue und entgueltige Route ist nun: Cebu City, Malpascua, Siquijor und am Donnerstag wieder mit dem Superkat zurueck nach Cebu City, wo wir noch zwei Tage und Naechte fuer Shopping uebrig haben. (Soweit das dort geht).

Montag, 25. Februar 2008

Der Hahnenkampf

Da auch das Herumghaengen auf einer riesigen Veranda direkt am Meer auch irgendwann etwas zu langweilig wird, beschlossen wir eines schoenen Morgens, die Insel mit dem Motorrad zu erkunden, in dem Wissen, dass heute Sonntag ist und das bedeutet hier: HAHNENKAMPF, der Nationalsport der Filippinos.
Nachdem wir die zirka 72 km lange Kuestenstrasse umrundet hatten, trafen wir in der uralten, aus Holtz gebauten Hahnenkampfarena, dem sogenannten Cockpit, ein.
Hier waren wir wiedermal die einzigen beiden Langnasen und wurden sogleich auf eine Empore geschleusst und vom Kampfrichter als "Guest from Germany" angekuendigt. (Wie peinlich) In diesem Augenblick waren alle Augenpaare fuer einen kurzen Moment auf uns und nicht mehr auf das Kapfgeschehen gerichtet.
Bereits nach dem zweiten Kampf verliessen wir das blutige Spetkakel, in dem sich zwei mit rasiermesserscharfen Klingen preparierten Haehne in kuerzester Zeit ihre toedlichen Verletzungen zubracheten.

Sandugan beach - Siquijor

Seit Tagen haengt nun schon ein Tiefdruckgebiet ueber gesamt Suedostasien, was uns hier jede Menge Wolken und ab und zu auch Regen beschert. (Der Klimawandel macht halt auch hier nicht Halt!) Wir geniessen die Tage hier auf unserer rieeeeisgen Veranda, die so nah am Meer ist, das bei Flut die Wellen auf heraufspritzen. Das direkt vor unserer Nase liegende Hausriff laedt zu ausgedehnten Schnorcheltrips ein. Gleich am ersten Tag wurden wir auch schon von einer riesigen Meerschidkroete (Dude) ein Stueck unseres Weges begleitet.
Desweiteren verbrachten wir einen ganzen Vormittag damit, eine riesige Kokusnuss mit dem Taschenmesser zu oeffnen, um an ihr leckeres Fleisch zu gelangen. Der Verzehr von Kokusnuessen ist hier im Vergleich zu anderen asiatischen Laendern nicht besonders ueblich.

Freitag, 22. Februar 2008

Siquijor (Si-ki-hoor)

Wir hatten uns das "Casa de la Playa" ausgesucht, dass an einem einsamen Strand im Nordosten SIQUIJOR s (Si-ki-hoor) lag.
Obwhol wir erst wenige Augenblicke auf der Insel waren, wurde uns eines sofort klar: Der Tourismus ist hier alles andere als entwickelt......